Eine kurze Geschichte
Als Hommage an den Crown Chronograph von etwa 1964 kündigte Seiko kürzlich drei neue Referenzen an: SARX069, SARX071 und SARX073.
Seiko ist die Kurzform von Seikosha. Das Wort bedeutet „Haus exquisiter Handwerkskunst“. Seiko entwickelte den ursprünglichen Crown Chronograph, als das Unternehmen zum offiziellen Zeitnehmer der Olympischen Sommerspiele 1964 in Tokio gewählt wurde. Dies waren die ersten internationalen Spiele in Japan. Für Seiko war es eine große Gelegenheit, das Können seiner Chronographen zu beweisen. Das Unternehmen meisterte sie und entwickelte den ersten Crown Chronograph.
Diese Uhr gilt häufig als erster japanischer Zeitmesser mit Stoppuhrkomplikation. Den treffenden Namen „Crown“ erhielt sie von einer gleichnamigen Handaufzugsuhr ohne Chronographenfunktion, die als Vorbild für das ursprüngliche Modell diente.
Der erste Crown Chronograph wurde in den 60er-Jahren entwickelt und besaß einen einzelnen Drücker. Mit ihm wurden Start, Stopp und Rückstellung bedient. Besonders elegant machte die Uhr der Verzicht auf Hilfszifferblätter. Dadurch wirkte das Zifferblatt klar und erhielt eine Raffinesse, die damals kein Konkurrent bieten konnte.
Der erste Crown Chronograph besaß außerdem eine beidseitig drehbare Kunststofflünette, die bei den Spielen bei Bedarf als 60-Minuten-Zähler diente. Die Uhr wurde nicht nur bei internationalen Spielen eingesetzt, sondern weithin als Meisterwerk angesehen.
Bei der neuen Presage-Linie achtete Seiko darauf, sich nicht nur vom ersten Chronographen inspirieren zu lassen, sondern auch dem Original treu zu bleiben.
Design
Die Vorlage des Crown Chronograph von 1964 wurde so originalgetreu wie möglich nachgebildet. Die genau definierten arabischen Ziffern an der schmalen Lünette wiederholen sich auf dem Zifferblatt. Auch die feinen Minutenabstufungen entsprechen dem Original. Das Gehäuse ist nach innen geneigt, um am Handgelenk sicher zu liegen und die Stabilität zu verbessern.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Presage-Linie ist die gute Ablesbarkeit durch Lumibrite auf den charakteristischen Indizes. Das Saphirglas ist zudem innen und außen entspiegelt, um die Ablesbarkeit weiter zu erhöhen.
Als Kennzeichen der limitierten Reihe sind „Limited Edition“ und die Seriennummer 0001-1964/1964 auf dem Gehäuseboden eingraviert. Die Gravuren bestätigen nicht nur die Echtheit, sondern auch die Zugehörigkeit zur limitierten Linie. Von jedem Modell werden nur 1964 Exemplare gefertigt.




Leistung + Details
Jedes Modell bietet eine hervorragende Gangreserve von 70 Stunden. Die drei Modelle sind bis 100 Meter wasserdicht und werden ausschließlich in Japan gefertigt. Mit ihrer hohen Genauigkeit bleiben sie dem ursprünglichen Zweck der Seiko-Uhren treu. Verwendet wird das Manufakturkaliber 6R35 mit 21,600 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise 3 Hertz, Handaufzug und Sekundenstopp.



Was sagen wir dazu?
Seiko steht mit seiner ausgeprägten Liebe zum Detail für Perfektion. Die Presage-Linie würdigt nicht nur den ursprünglichen Chronographen, sondern zeigt auch die Leistungsfähigkeit moderner mechanischer Uhren.
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